Wir sind für EMAS - wollen Sie wissen warum?

» Bereits während meiner Zeit als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit habe ich mich sehr für eine Verbreitung von EMAS in der deutschen Wirtschaft eingesetzt. Auch in meinem jetzigen Amt als niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr setze ich mich für ein am Leitbild der Nachhaltigkeit orientiertes Handeln ein, um die Effizienz im Umgang mit den vorhandenen ökonomischen, ökologischen und finanziellen Ressourcen weiter zu steigern. Hierbei kommt den Prinzipien Eigenverantwortlichkeit, Freiwilligkeit und Kooperation eine große Bedeutung zu, wie sie auch Gegenstand von anspruchsvollen betrieblichen Umweltmanagementsystemen wie EMAS sind. Die vielfältigen Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes und die gestiegenen Bezugskosten für Rohstoffe und Energie erfordern in stärkerem Maße eine systematische Untersuchung der betrieblichen Abläufe, um Ressourcen und Energie optimal zu nutzen und die Umweltbelastungen vorausschauend zu minimieren. Hierbei ergibt sich oftmals ein nicht zu unterschätzender Mehrwert für die Umwelt und die Unternehmen, der über die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Weiter ergibt sich ein Plus an Rechts- und Haftungssicherheit, die Kommunikation mit den Bürgern wird verbessert und es ergeben sich Vorteile in internationalen Leistungs- und Lieferbeziehungen.

Im Zusammenwirken mit effizienten und unbürokratischen Regelungen des Ordnungsrechts stellen Umweltmanagementsysteme somit ein wichtiges Instrument zur Erreichung von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen dar.

Namhafte große sowie kleinere und mittlere Unternehmen in Niedersachsen beteiligen sich mit großem Engagement an EMAS. Über eine Steigerung des Bekanntheitsgrades von
EMAS und eine noch stärkere Beteiligung der Unternehmen würde ich mich sehr freuen. «

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Walter Hirche, ehemaliger Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2003-2009)

 Walter Hirche